Pilze: Ein Männlein steht im Walde  
         
     

Das Gefühl unvermittelt einem stämmigen Steinpilz oder den riesigen Hüten eines Parasols gegenüberzustehen, ist für viele unvergesslich – umso mehr, wenn man nachher die Beute in der Pfanne brutzelt und genießt. Dabei gilt: Lieber weniger Arten gut kennen, als viele nur unsicher bestimmen. Daher stellen wir in unserem Buch fünf beliebte Pilzarten vor, die Kinder - zumindest theoretisch - bereits in der dritten Klasse kennen lernen. Und wenn unsere Kleinen dann ehrfürchtig vor einem Fliegenpilz oder gar einem Knollenblätterpilz stehen, dann wissen wir, dass sie längst verstanden haben, dass beim Pilzesammeln Vorsicht geboten ist.

Lernen Sie einen unserer fünf Pilzfavoriten kennen:

 
     

 

 
      Pfifferling: quietschgelber Dufter  
         
     

Sein fröhliches Farbspektrum reicht von dotter- bis goldgelb, sein Duft wird als aprikosen- oder mirabellengleich umschrieben. Auf der Zunge entfaltet er ein wunderbar pfeffriges Aroma. In Osteuropa ist er noch häufig, in Mitteleuropa leider seltener anzutreffen. Von Juni bis Oktober leuchten Pfifferlinge (Cantharellus cibarius) am liebsten aus jungen Fichten- und auch Buchenwäldern.
Küche: frisch, nicht trocknen

Verwechslungen:
Falscher Pfifferling: ungiftig, duftet nicht. Ölbaumpilz: in südlichen Ländern; Lamellen statt Leisten; Holzbewohner; giftig; duftet nicht.